Der Grund warum ich Gold besitze

In der heutigen Zeit ist ein Krieg, sogar ein Weltkrieg gar nicht so unwahrscheinlich. Politisch sind an mehreren Fronten Konflikte da, die eskalieren könnten und uns schlagartig in eine Notsituation katapultieren könnten.

Aber auch finanziell kann viel passieren durch einen erneuten Crash auf den Finanzmärkten. Wer weiß, vielleicht läuft es diesmal nicht so glimpflich und viele Banken rutschen in die Pleite. Die deutsche und europäische Einlagensicherung dürfte in solch einem Fall bei weitem nicht ausreichen. Die Banken hängen wie ein Netzwerk zusammen und wenn es bei einer schlecht läuft, kann dies andere Banken direkt mit gefährden. Was ist, wenn es plötzlich einen Bank-run gibt? Millionen von Menschen stürmen die Geldautomaten und lassen dadurch das Bargeld knapp werden. In einem solchen Szenario würden wahrscheinlich die Politiker wie in Griechenland die Banken schließen lassen. Und dann heißt es hoffen. Hoffen, dass von dem mühsam ersparten Geld noch etwas bleibt, wenn die Bank zusammenbricht oder mit dem eigenen Geld andere Banken gerettet werden.

Ein schwarzer Schwan (eigentlich unvorhersehbares Ereignis) ist nicht so unwahrscheinlich, wie man meint. Man blendet oft nur die Möglichkeit aus, dass es etwas geben könnte, das so extrem in seinen Auswirkungen ist, dass wir ggf. froh wären, vorgesorgt zu haben.

Hätte vor 2 Jahren Jemand geahnt, welcher Flüchtlingsandrang auf uns zukommt? Hätte man den Ukraine-Konflikt prophezeien können? Es gibt immer wieder Ereignisse, die alles vorher da gewesene auf den Kopf stellen. Haben wir in den nächsten Jahren einen Bürgerkrieg in Deutschland? Auch das lässt sich nicht ausschließen.

Kann es noch einmal eine Hyperinflation geben? Gerade wir Deutschen sind von der Angst einer Hyperinflation beeinflusst. Wovon hängt der Wert unserer Währung ab? Ist es ausgeschlossen, dass der Euro zerbricht und wir dabei einen Teil unserer Ersparnisse verlieren? Im Grunde ist jede Währung davon abhängig, dass die Mehrheit daran glaubt. Das kann einem aber keiner für die Zukunft garantieren.

Fazit: vorgesorgt ist besser als nachgesorgt, egal aus welchen Befürchtungen heraus. Finanziell kann man mit Gold gut vorsorgen. Aber auch Aktien stellen Sachwerte dar. Ich möchte mit diesem Beitrag keine Panik unter meinen Lesern verbreiten, lege aber meine eigenen Überlegungen dar in Bezug auf mögliche Notsituationen und unvorhersehbare Ereignisse.

Ich finde, dass man nichts verkehrt machen kann, wenn man bei niedriger Bewertung etwas Gold oder Silber kauft. Ich schlafe damit in jedem Fall besser. Meine persönliche Einschätzung ist, dass Gold und Silber aktuell etwas teuer sind und man gut noch niedrigere Preise abwarten kann. Jedoch kann Niemand in die Zukunft schauen. Ich empfehle meinen Lesern, sich seine ganz eigene Meinung zu bilden und sich nicht beeinflussen zu lassen.
Disclaimer: Dieser Beitrag stellt meine ganz persönliche Meinung heraus und ist keine Empfehlung für Gold oder Silber.

Warum der ROI meiner vermieteten Wohnung unendlich ist

Ich bekomme für meine vermietete Wohnung abzüglich Zinsen und Tilgung einen positiven Cashflow. Die Wohnung ist zu 100% finanziert, inkl. Kaufnebenkosten. Das bedeutet, dass ich Geld verdiene, ohne einen Euro eingesetzt zu haben. Mein Mieter zahlt mir meinen Kredit ab und ich habe sogar noch etwas übrig.

So funktioniert Kapitalismus.

Durch die günstig eingekaufte und finanzierte Immobilie bekomme ich einen unendlichen Return On Investment, da ich nicht einen Euro eingesetzt habe, und trotzdem einen Cashflow generiere. Der 100%-Kredit hebelt meine Rendite ins unendliche.

Ich darf natürlich nicht verschweigen, dass ich eine ausgezeichnete Bonität habe dadurch, dass ich einen von der Bank als sicher eingeschätzten Arbeitsplatz mit gutem Verdienst habe. Daher habe ich ohne Probleme das 110%-Darlehen mit günstigem Zinssatz bekommen.

Heutzutage eine Gelegenheit zu finden, bei der die Rechnung stimmt, ist sicher nicht einfach. Aber wie Ihr seht ist es machbar.

Ich oute mich – meine Anfängerfehler

Als ich mit dem Investieren in Aktien anfing machte ich einige Fehler. Beim ersten Mini-Crash lagen meine Nerven blank und ich verkaufte zwei Werte mit Verlust. Ich dachte einfach, dass es weiter abwärts gehen wird und wollte noch größere Verluste vermeiden. Jeder Buchverlust machte mir zu schaffen. Diese Denkweise habe ich mir allerdings inzwischen lange abgewöhnt und aus den Fehlern gelernt. Ich freue mich jetzt eher über niedrige Kurse, um nachzukaufen. Einer der Werte, die ich verkaufte, war ein Öl-Wert, den ich gekauft hatte, als der Ölpreis noch keinen Boden gebildet hatte. Dementsprechend hoch war der Verlust.

Etwas später machte ich noch den Fehler, mit einem Pennystock zu zocken und wie zu erwarten verlor ich dabei. Ich gewann aber wieder an Erfahrung.

Bei einigen Aktien betrieb ich nicht genug Analyse vor dem Kauf und verkaufte sie mit kleinem Gewinn, unter hohen Transaktionskosten, weil ich mir auf einmal nicht mehr sicher war mit den Einzeltiteln. Ich suchte die Werte im Grunde nur nach charttechnischen Gesichtspunkten aus.

Was waren eure Anfängerfehler?

Immobilienwissen – woher bezog ich meine Informationen?

Ich habe das Glück, einen Vater zu haben, der sich mit Immobilien schon ein Stück weit auskennt, da er selbst eine vermietete Wohnung hat und seine Lebensgefährtin zwei vermietete Wohnungen besitzt.

Eine der ersten Webseiten, die ich gefunden habe zum Thema Investmentimmobilie war diese hier: http://www.bodenseepeter.de/category/immobilien/. Die Renditetabelle, mit der dieser Unternehmer arbeitet, habe ich für mich nachgebaut und angepasst. Sie hat mir bei manch einer Berechnung geholfen. Die Strategien, die er beschreibt, um passende Wohnungen zu finden sind hilfreich.

Eine Quelle, die ich recht spät erst entdeckt habe, ist die Seite von Alex Fischer Düsseldorf. Auch hier konnte ich einige Tipps mitnehmen, die Alex Fischer in seinen Videos preisgibt. Ich habe mir auch sein Buch zum Unkostenbeitrag von aktuell 6,95 Euro gekauft.

Um mir einen Eindruck vom Vermieterdasein zu verschaffen, habe ich mich durch Vermieterforen gelesen.

Auch die Immobilienbeiträge von Romsdalen (http://projekt-millionaer.blogspot.de/) habe ich mit Interesse gelesen.

Meine erste Immobilie

Nun ist der Kauf meiner ersten Immobilie fast abgeschlossen. Ich habe in der vergangenen Zeit viele Wohnungen besichtigt und jetzt eine in meiner tollen Großstadt gefunden, die nicht überteuert, schön und gut vermietet ist.

Die Immobilie:
Kaufpreis: 65.000 Euro
Größe: 36 qm Appartement
Kaltmiete aktuell: 345 Euro

Der Notartermin ist in einer Woche und die Finanzierung steht.

Die Kaufnebenkosten werden leider erst einmal einen Teil Vermögen aufzehren und ich werde aus der Miete zunächst 3 Jahre tilgen müssen, bis ich die Nebenkosten wieder eingespielt habe. Ich konnte zu 1,75% Zinsen voll finanzieren inkl. Kaufnebenkosten. Die Anfangs-Tilgung liegt bei 2,5%. Ich rechne den Kaufpreis der Immobilie als Vermögen, den Kredit als Schulden. Da der Kredit durch die Kaufnebenkosten größer als das Vermögen ist, zehren die Kaufnebenkosten Vermögen auf.

Ich habe keine Sondertilgung vereinbart, da ich nicht vorhabe, schnell zu tilgen. Ich möchte, dass sich die Wohnung selbst trägt und mir eine Rendite erwirtschaftet.

Ich habe vor, mir ein Immobilienvermögen aufzubauen.

Meine Assetklassen

Ich fasse hier mal zusammen, in welchen Assetklassen ich schon investiert bin:

  • Aktienmarkt (Einzeltitel, zu geringem Anteil ETF AC World)
  • Edelmetalle (physisch)
  • Wohnungsbaugenossenschaft (als kleine Beimischung)

Was dieses Jahr wahrscheinlich noch dazu kommen soll:

  • Eine Immobilie
  • Noch eine Investition in eine Genossenschaft (keine Wohnungsbaugenossenschaft)

Neben den vorhandenen Assetklassen habe ich natürlich einen ausreichenden Notgroschen aufgebaut inkl. Reserve für Immobilien/Aktienmarkt.

Mein Gesamtvermögensziel 2016

Heute ist mir aufgefallen, dass mein Vermögensziel von 60.000 Euro für dieses Jahr extrem sportlich gesteckt ist. Ich weiß nicht wie mir das passieren konnte, habe vielleicht falsch hochgerechnet mit der Sparrate.

Im Moment ist es noch der Sparbetrag, der mein Vermögen nach vorne bringt.

Ich liege mit der Sparleistung bisher dieses Jahr über meinem Zielwert von 1250 Euro und selbst wenn ich so weitermache, schaffe ich die 60.000 nur, wenn der Aktienmarkt sich gut entwickelt.

Falls ich dieses Jahr eine Immobilie zur Vermietung finde weiß ich noch nicht, wie ich die Nebenkosten der Immobilie rechnen soll. Ob ich diese auf den Kaufpreis drauf rechne und dementsprechend sich mein Vermögen rechnerisch nicht reduziert falls ich die Nebenkosten selber trage. Für Vorschläge und Meinungen hierzu bin ich offen.