Bildungsurlaub – eine bezahlte Freistellung zur persönlichen Weiterentwicklung

Uns steht per Gesetz Bildungsurlaub zu (in den meisten Bundesländern Deutschlands). In Nordrhein-Westfalen sind es 5 Tage. Nicht Jeder weiß von dieser Möglichkeit und nur etwa 2-5 Prozent der Arbeitnehmer nutzen sie laut Wikipedia.

Der Bildungsurlaub ist eine bezahlte Freistellung. Man sucht sich selbst bspw. ein Seminar heraus, bezahlt es selbst, muss jedoch keinen regulären Urlaub dafür opfern. Es müssen mindestens 3 Tage am Stück sein, die man im Rahmen des Bildungsurlaubs nimmt.

Kurse, die potentiell als Bildungsurlaub anerkannt werden, sind bspw. auf dieser Seite zusammengetragen: http://www.bildungsurlaub.de/home.html

Es gibt im Rahmen des Bildungsurlaubs die Möglichkeit, diesen mit in das nächste Jahr zu nehmen und dann 10 Tage im nächsten Jahr zu nehmen. Nach gängiger Rechtsauffassung ist es auch möglich, bspw. 2 übrige Tage mit in das nächste Jahr zu nehmen.

Mindestens 6 Wochen im Voraus sollte man den Bildungsurlaub beantragen.

Ich beziehe mich bei meinen Ausführungen auf mir bekannte Gegebenheiten im Rahmen des Bildungsurlaubs NRW.

Der Bildungsurlaub ist eine tolle Möglichkeit, sich selbst weiterzuentwickeln und Neues zu lernen. Man ist ein paar Tage raus aus der üblichen Arbeit und lernt neue Leute kennen.

Warum Minimalismus mich nicht einschränkt

Minimalismus_Einfachheit_Verzicht_Glück_Leben

Minimalismus bedeutet für mich keine Einschränkung – im Gegenteil. Der Verzicht auf Dinge macht mich freier. Ich brauche kein Auto und keine schicke Wohnung, um glücklich zu sein.

Ich bin viel glücklicher, seit ich weniger shoppe. Mir fehlt nichts.

Ich kann zu diesem Thema einen Blogbeitrag von Minimalkonzept empfehlen: http://minimalkonzept.de/?p=2452 wie materielle Dinge uns abhängig machen.

Wenn man sich teure Dinge anschafft, dann opfert man für diese in den meisten Fällen auch Lebenszeit, die man mit Arbeit verbracht hat.

In Deutschland haben die meisten Menschen alles was man zum Leben braucht, trachten aber nach immer mehr materiellen Dingen, die ihnen Erfüllung bringen sollen oder eine Leere füllen sollen.

Ich versuche, mit meinen vorhandenen Dingen bestmöglich auszukommen. Beispielsweise habe ich Kleidung im Überfluss aus der Zeit bevor ich mich für ein minimalistisches Leben entschieden habe. Ich versuche, mit dieser Kleidung auszukommen und mir kaum neue Kleidung zu kaufen. Wenn ich dann doch etwas brauche, kaufe ich es gebraucht.

Wenn ich wirklich „Herzenswünsche“ habe und diese über längeren Zeitpunkt mit mir trage, dann erfülle ich sie mir natürlich. Das sind aber ganz wenige, wie z.B. zuletzt ein Skateboard zusätzlich zu meinem Longboard.

Meine langfristigen und kurzfristigen Aktientitel

Ich werde hier meine langfristigen und kurzfristigen Aktientitel offenlegen. Mit ETF’s fühle ich mich eher nicht wohl. Ich wähle Aktien nach einigen Kennzahlen aus. Ich achte auf KGV, KBV, Gewinnwachstum (im Verhältnis zur Kurssteigerung) und auf die Eigenkapitalquote. Auch die Dividendenrendite und das -wachstum betrachte ich mittelbar.

Den Kriterien entsprechen weitestgehend die folgenden Werte, die ich besitze:

  • Apple
  • Phillips 66
  • Wells Fargo
  • Nike
  • Daimler

Dann halte ich temporär folgende Werte

  • Wacker Neuson
  • Royal Dutch Shell
  • BRF Foods
  • Airbus
  • K + S
  • Novo Nordisc
  • Volkswagen

Hier bei den kurzfristigen Werten habe ich definierte Ausstiegspunkte.

Einige kurzfristige Titel habe ich schon mit gutem Gewinn verkauft:

  • Südzucker
  • Michael Kors (hier halte ich noch eine kleine Restposition)
  • Wacker Neuson (hier bin ich wieder eingestiegen nach einem Rückgang)
  • Skyworks Solutions (hier halte ich noch eine kleine Restposition)
  • HCP REIT
  • Barrick Gold
  • Linde
  • SAP
  • Bayer
  • Einen Brasilien-ETF

Nicht verschweigen möchte ich folgende Fehlinvestments:

  • Piräus Bank
  • Vienna Insurance
  • OMV
  • ETF AC World (mit Verlust verkauft)
  • Münchener Rück (ohne Gewinn, zu früh verkauft)
  • Rolls Royce Holdings (ebenfalls ohne Gewinn verkauft)

Insgesamt denke ich, sollte ich das Ganze strategischer angehen, obwohl ich bisher mehr Glücksgriffe hatte als Fehlgriffe.

Beim nächsten Börsenrückgang werde ich mich bezüglich meiner Langfristinvestments breiter aufstellen.

Mehr im Hier und Jetzt leben

Freizeit_Zeit_nutzen_Hier_und_jetzt_Leben_Träume_Wünsche

Ich hatte eben eine Diskussion mit meiner Schwester, weil sie immer meint ich würde mich immer so zurücknehmen und jeden Cent dreimal umdrehen. Da hat sie auch nicht ganz unrecht. Ihr Argument war, dass man im Alter gar nicht mehr viel Geld braucht. Das sieht man oft bei älteren Menschen. Diese leben oft sehr bescheiden und wissen nicht wohin mit ihrem Geld. Eine Art „Grundsicherung“ wird es wahrscheinlich immer geben und irgendwie wird man schon klarkommen.

Wenn ich von Menschen lese, die jetzt sehr sparsam sind, um mit 60 zu reisen, dann denke ich mir auch meinen Teil. Es kann passieren, dass man das Alter nie erreicht, gerade wenn man ganz verbissen auf vieles jetzt verzichtet. Vielleicht erreicht man es auch, ist dann aber nicht mehr bei Gesundheit. Es können so viele Dinge dazwischen kommen. Daher die Frage: Warum nicht jetzt?

Im hier und jetzt zu leben und sich viele Wünsche zu erfüllen, Reisen, vielleicht beruflich kürzer treten wenn man die freie Zeit nutzen möchte, alle diese Dinge sollten wir vielleicht lieber nicht aufschieben.

 

Der Grund warum ich Gold besitze

In der heutigen Zeit ist ein Krieg, sogar ein Weltkrieg gar nicht so unwahrscheinlich. Politisch sind an mehreren Fronten Konflikte da, die eskalieren könnten und uns schlagartig in eine Notsituation katapultieren könnten.

Aber auch finanziell kann viel passieren durch einen erneuten Crash auf den Finanzmärkten. Wer weiß, vielleicht läuft es diesmal nicht so glimpflich und viele Banken rutschen in die Pleite. Die deutsche und europäische Einlagensicherung dürfte in solch einem Fall bei weitem nicht ausreichen. Die Banken hängen wie ein Netzwerk zusammen und wenn es bei einer schlecht läuft, kann dies andere Banken direkt mit gefährden. Was ist, wenn es plötzlich einen Bank-run gibt? Millionen von Menschen stürmen die Geldautomaten und lassen dadurch das Bargeld knapp werden. In einem solchen Szenario würden wahrscheinlich die Politiker wie in Griechenland die Banken schließen lassen. Und dann heißt es hoffen. Hoffen, dass von dem mühsam ersparten Geld noch etwas bleibt, wenn die Bank zusammenbricht oder mit dem eigenen Geld andere Banken gerettet werden.

Ein schwarzer Schwan (eigentlich unvorhersehbares Ereignis) ist nicht so unwahrscheinlich, wie man meint. Man blendet oft nur die Möglichkeit aus, dass es etwas geben könnte, das so extrem in seinen Auswirkungen ist, dass wir ggf. froh wären, vorgesorgt zu haben.

Hätte vor 2 Jahren Jemand geahnt, welcher Flüchtlingsandrang auf uns zukommt? Hätte man den Ukraine-Konflikt prophezeien können? Es gibt immer wieder Ereignisse, die alles vorher da gewesene auf den Kopf stellen. Haben wir in den nächsten Jahren einen Bürgerkrieg in Deutschland? Auch das lässt sich nicht ausschließen.

Kann es noch einmal eine Hyperinflation geben? Gerade wir Deutschen sind von der Angst einer Hyperinflation beeinflusst. Wovon hängt der Wert unserer Währung ab? Ist es ausgeschlossen, dass der Euro zerbricht und wir dabei einen Teil unserer Ersparnisse verlieren? Im Grunde ist jede Währung davon abhängig, dass die Mehrheit daran glaubt. Das kann einem aber keiner für die Zukunft garantieren.

Fazit: vorgesorgt ist besser als nachgesorgt, egal aus welchen Befürchtungen heraus. Finanziell kann man mit Gold gut vorsorgen. Aber auch Aktien stellen Sachwerte dar. Ich möchte mit diesem Beitrag keine Panik unter meinen Lesern verbreiten, lege aber meine eigenen Überlegungen dar in Bezug auf mögliche Notsituationen und unvorhersehbare Ereignisse.

Ich finde, dass man nichts verkehrt machen kann, wenn man bei niedriger Bewertung etwas Gold oder Silber kauft. Ich schlafe damit in jedem Fall besser. Meine persönliche Einschätzung ist, dass Gold und Silber aktuell etwas teuer sind und man gut noch niedrigere Preise abwarten kann. Jedoch kann Niemand in die Zukunft schauen. Ich empfehle meinen Lesern, sich seine ganz eigene Meinung zu bilden und sich nicht beeinflussen zu lassen.
Disclaimer: Dieser Beitrag stellt meine ganz persönliche Meinung heraus und ist keine Empfehlung für Gold oder Silber.

Warum der ROI meiner vermieteten Wohnung unendlich ist

Ich bekomme für meine vermietete Wohnung abzüglich Zinsen und Tilgung einen positiven Cashflow. Die Wohnung ist zu 100% finanziert, inkl. Kaufnebenkosten. Das bedeutet, dass ich Geld verdiene, ohne einen Euro eingesetzt zu haben. Mein Mieter zahlt mir meinen Kredit ab und ich habe sogar noch etwas übrig.

So funktioniert Kapitalismus.

Durch die günstig eingekaufte und finanzierte Immobilie bekomme ich einen unendlichen Return On Investment, da ich nicht einen Euro eingesetzt habe, und trotzdem einen Cashflow generiere. Der 100%-Kredit hebelt meine Rendite ins unendliche.

Ich darf natürlich nicht verschweigen, dass ich eine ausgezeichnete Bonität habe dadurch, dass ich einen von der Bank als sicher eingeschätzten Arbeitsplatz mit gutem Verdienst habe. Daher habe ich ohne Probleme das 110%-Darlehen mit günstigem Zinssatz bekommen.

Heutzutage eine Gelegenheit zu finden, bei der die Rechnung stimmt, ist sicher nicht einfach. Aber wie Ihr seht ist es machbar.

Ich oute mich – meine Anfängerfehler

Als ich mit dem Investieren in Aktien anfing machte ich einige Fehler. Beim ersten Mini-Crash lagen meine Nerven blank und ich verkaufte zwei Werte mit Verlust. Ich dachte einfach, dass es weiter abwärts gehen wird und wollte noch größere Verluste vermeiden. Jeder Buchverlust machte mir zu schaffen. Diese Denkweise habe ich mir allerdings inzwischen lange abgewöhnt und aus den Fehlern gelernt. Ich freue mich jetzt eher über niedrige Kurse, um nachzukaufen. Einer der Werte, die ich verkaufte, war ein Öl-Wert, den ich gekauft hatte, als der Ölpreis noch keinen Boden gebildet hatte. Dementsprechend hoch war der Verlust.

Etwas später machte ich noch den Fehler, mit einem Pennystock zu zocken und wie zu erwarten verlor ich dabei. Ich gewann aber wieder an Erfahrung.

Bei einigen Aktien betrieb ich nicht genug Analyse vor dem Kauf und verkaufte sie mit kleinem Gewinn, unter hohen Transaktionskosten, weil ich mir auf einmal nicht mehr sicher war mit den Einzeltiteln. Ich suchte die Werte im Grunde nur nach charttechnischen Gesichtspunkten aus.

Was waren eure Anfängerfehler?